In der heutigen Presse (9.2.2020) ist zu lesen, dass Markus Ritter, CVP, Bauernverbandspräsident, mit den Grünen einen Deal möchte. Angeblich erhofft er sich, dass die Grünen leicht erhöhte Produktionsvorgaben akzeptieren. Im Gegenzug sollen die Bauern einen Importstopp für Agrargüter, die nicht nach Schweizer Standards produziert werden, unterstützen.

Die Schweiz ist grundsätzlich total überreguliert. Es sollte daher das Bestreben jeglicher vernüftiger Bauern und Mitbürger sein, dass die viel zu hohen Standards, die den Bauern von Grünen und Linken Politikern auferlegt wurden, auf ein normales und vor allem vernünftiges Mass, das internationalen Wettbewerb zulässt, zurückgefahren wird. Die Schweizer Standards verteuern die Ware und verhindern kompetitives Handeln der Bauern im internationalen Vergleich.

Es wäre somit für einen bürgerlichen Bauernverbandspräsidenten angebracht, dass er sich für kompetitive Voraussetzungen einsetzt, anstatt einen Deal mit dem politischen Gegner einzugehen. Die Schweizer Standards dem Ausland schmackhaft zu machen, dürfte unrealistisch sein. Aber den Grünen ist es wahrscheinlich egal, ob ein Berufsstand leidet. Es würde der Schweiz auf allen Gebieten wirklich gut tun, die viel zu vielen unsinnigen Vorschriften abzubauen.

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