Corona und ÖV – ohne Masken hohe Gefahr vor Ansteckung

Es ist unglaublich, mit welcher überheblichen Arroganz BR Berset, SP, und gewisse Leute vom BAG abstreiten, dass Masken sehr hilfreich sind im Unterbinden von Ansteckungen aller Art inklusive Corona. Nur weil es die zuständigen der Schweiz verschlampt haben, rechtzeitig genügend Masken anzuschaffen lügen sie das Volk an und behaupten bis heute, dass Masken kaum etwas nützen. Praktisch weltweit werden Gesichtsmasken empfohlen oder sind Pflicht. Inzwischen hat sich sogar Deutschland dazu entschlossen. In der Schweiz, so Herr Koch vom BAG vom 22.4.2020, gibt es IMMER NOCH VIEL ZU WENIG SCHUTZMASKEN für die gesamt Bevölkerung. Das dürfte der Grund der Maskenlüge sein. (30.4.) Derzeit sind Masken wieder erhältlich, aber es gibt viel zu wenig. Eine ETH-Studie soll besagen, dass wir rund 360 Millionen Masken benötigen um die Bevölkerung zu schützen, was offenbar von Daniel Koch, BAG, bestätigt wurde. In verschiedenen Medien werden unterschiedlich Zahlen angegeben, wie viele Masken derzeit vorhanden sind. Eine weitere Schlamperei des Bundes. Seit über 4 Monaten grasiert die Pandemie und der Bund weiss immer noch nicht, was für Material und in welcher Menge vorhanden ist. Das BAG soll auch jetzt noch empfehlen, dass Masken nichts nützen. Dieses Verhalten kann durchaus als kriminell betrachtet werden.

Grundsätzlich ist ein Social distancing im ÖV unmöglich. Arzt empfiehlt: ÖV meiden – Auto oder Velo benutzen.

Zudem wird in vielen Ländern das Rollmaterial des ÖV nicht nur gereinigt, sondern desinfiziert.

Bereits in diversen früheren Berichten von mynewsroom wurde darauf hingewiesen, dass Maskentragen im ÖV zwingend sein sollte, ebenso wie das desinfizieren des Rollmaterials.

Unsere Nachfrage bei den SBB hat folgende Statements ergeben:

  • Alle Züge und öffentlichen Bereiche in Bahnhöfen werden mehrmals täglich gereinigt, insbesondere Oberflächen im Bereich Einstieg, Fahrgastraum und WC. In der Nacht werden die Züge zudem wie bisher gründlich gereinigt.
    Auf die Nachfrage warum die Zugsabteile nicht desinfiziert werden , hat man auf die Aussage vom BAG verwiesen: BAG: «Das Versprühen von Desinfektionsmitteln in Zügen oder auf Bahnhöfen ist eine wirkungslose Massnahme, da man sich nicht primär im Kontakt mit Viren auf Trottoirs oder Wänden ansteckt, sondern beim Kontakt über Tröpfchen von Mensch zu Mensch oder via kontaminierte Oberflächen». Eine ungeheuerliche und falsche Aussage die sich selbst  widerspricht. Durch Tröpfchen beim Sprechen und berühren von Oberflächen wird kontaminiert (zum Beispiel Sitzflächen, Haltegriffe, Türgriffe etc.). Genauso wie es das BAG in der Aussage selbst bestätigt hat. Genau darum sollte desinfiziert werden. Wenn im ÖV jeder eine Maske trägt, gibt es auch kaum kontaminierte Oberflächen durch Tröpfchen. 
  • Die SBB will ihren Kunden auch nicht empfehlen Masken zu tragen, solange dies vom Bund nicht empfohlen wird. (30.4.) Die SBB empfiehlt inzwischen Masken zu tragen wenn genügend Abstand halten nicht möglich ist. So ein Unsinn. Im ÖV ist äusserst selten genügender Abstand möglich. Nur eine Pflicht zu Masken erzieht die Kunden zum Maskentragen. Ansonsten findet das NICHT statt. Selber zu denken und einen kreativen Schritt weiter zu gehen, scheint bei der SBB nicht opportun zu sein (Bundesbetrieb eben – his masters voice).
    Die VBZ, so konnte man kürzlich lesen, haben die Desinfektion ihres Rollmaterials organisiert. (30.4.) Aufgrund unserer Nachfrage stimmt dies so nicht, es wird mit Seifenlauge gereinigt, was die Viren auch abtötet und Maskentragen wird leider nur empfohlen.
  • Das vom BAG immer wieder empfohlene Händewaschen ist leider beim Aussteigen aus dem Zug nicht möglich, da auf den Perrons keine Brünneli mit Seife zur Verfügung stehen – Sarkasmus Ende
  • Die Tendenz der Antworten war zusammengefasst: was das BAG nicht empfiehlt, das wird nicht gemacht.

Politiker die wieder gewählt werden wollen, sollen endlich aktiv werden und Bundesrat und BAG zur Vernunft bringen.

Aber nicht nur die Politik ist gefordert. Auch die Menschen im Land müssen vernünftig sein und aus Selbstschutz die Vorsichtsmassnahmen (Masken etc.) durchziehen. Beobachtet man seit Montag 27.4. die VBZ Trams so fällt auf, dass kaum jemand Masken trägt. Dasselbe ist in den Lebensmittelabteilungen festzustellen.

Im ÖV IMMER Masken tragen und nach dem aussteigen die Hände desinfizieren.

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