Öffentlicher Verkehr (ÖV)

Die strikte Weigerung von Politik und den ÖV-Betreibern, Masken zur Pflicht zu erklären, könnte durchaus dazu führen, dass der ÖV eine zweite Welle auslöst.

Die unsinnige Behauptung, dass, wenn sich wenig Personen in Tram/Bus/Eisenbahnwagen befinden, gibt es keine Tröpfchenansteckung, ist völlig falsch und deckt das Thema nicht ganzheitlich ab. Begründung: Auch wenig Passagiere sprechen entweder untereinander oder beim Telefonieren mit dem Handy. Dadurch erfolgt die Tröpfchenkontamination der Sitze, Haltestangen, Öffnungsknöpfe etc. und es erfolgt dann die Schmierenkontamination der nächsten Fahrgäste. Nicht umsonst wird zum Beispiel in Arztpraxen, beim Coiffeur etc. empfohlen, die Magazine und Zeitungen nicht mehr aufzulegen, da alles was von mehreren Personen angefasst wird, andere anstecken kann. Ein Verzicht auf eine zeitlich beschränkte Tragpflicht im ÖV und Lebensmittelgeschäften zeigt Führungsschwäche bei den zuständigen Stellen.

Irrig scheint, dass sich in Apotheken, Lebensmittelgeschäfte etc. nur eine bestimmte Anzahl Personen gleichzeitig aufhalten dürfen, aber eine Menschenansammlung im ÖV unbedenklich sein soll.  Ein Social distancing ist im ÖV unmöglich. Eine Maskenpflicht würde da helfen.

Warum eine Maskenpflicht: bei uns ist das Maskentragen noch fremd und man sieht selbst in Lebensmittelläden etc. kaum jemand, der eine Maske trägt. Um diese Einstellung als sinnvoll zu verbreiten, braucht es für eine gewisse Zeit eine Pflicht. Das Umdenken auf freiwilliger Basis scheint nicht erfolgreich zu sein.

Darum sollten im ÖV stets Masken getragen werden und eventuell Handschuhe. Nach dem Aussteigen ist es empfehlenswert, die Hände zu desinfizieren.

Warum wird von BR und BAG nicht endlich klar Stellung bezogen, Verantwortung übernommen und nicht an die Bürger delegiert? Ein korrektes Verhalten klar zu kommunizieren und zu fordern muss man erwarten dürfen. Ohne ÖV ist jedem bewusst, kann es keine Öffnung geben. Um die Wirtschaft nicht völlig abzuwürgen, muss wohl in Kauf genommen werden, dass es vermehrt Ansteckungen geben kann. Aber mittels Maskenpflicht kann man dies auf ein Minimum beschränken und das muss von den Verantwortlichen als Pflicht gefordert werden. Alles andere ist Charakterlos!

Bemerkenswert, dass Beamte in Zürich vor solchen wohl bekannten Gefahren geschützt werden, indem die Benutzung des Autos statt ÖV empfohlen wird. Dazu werden ganze Strassenspuren gesperrt. Den Beamten sei dies gegönnt, aber es wird eine zwei Klassen Gesellschaft eingeführt.

 

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