Der Bundesrat bekommt von gewissen Mainstreammedien ungerechtfertigte Unterstützung. Vermutlich sollen dadurch gewisse, diesen Medien genehmen Bundesräte, vorwiegend von SP und FDP, moralisch gestärkt werden nachdem sie wegen ihrer verwerflichen Haltung zur Selbstbestimmungsinitiative unter Beschuss gerieten.

bluewin meldet auf ihrer Newsseite Zustimmung für Massnahmen (des Bundesrates) gegen Coronavirus“. Diese Aussage lässt sich in den dort aufgeführten Kommentaren jedoch so nicht vorbehaltlos bestätigen. Aber der „Fake News“ Titel von bluewin liegt voll in deren Grundhaltung.

Die meisten Kommentare sind relativ objektiv gehalten aber hinterfragen, ob nicht zu wenig rasch und konsequent gehandelt wurde. Konkret berechtigte, harsche Kritik fehlt tatsächlich. Erstaunlich kritisch wird der Tagesanzeiger: „So krass sich das alles aus Schweizer Binnenoptik ausnimmt, so durchschnittlich wirkt es im internationalen Vergleich. Dass der Bundesrat mit seinem jetzigen Paket überborden würde, liesse sich nur noch mit gehöriger Ignoranz behaupten. Eher sei in die gegenteilige Richtung zu fragen: Müsste der Bundesrat noch weiter gehen? Oder hätte er die jetzigen Restriktionen früher beschliessen sollen? Im Rückblick lässt sich zumindest die zweite Frage bejahen.“

Den Vogel abgeschossen hat die NZZ, welche in höchsten Tönen ein Loblied singt. Die angeschlagenen FDP-Bundesräte dürfte es freuen. Auch der zuständige BR Alain Berset, SP, wird dadurch von der NZZ auf den Schild gehoben. Man mag sich fragen, ob es bei der NZZ kein vier-Augen-Prinzip gibt, das eine solche Publikation rechtzeitig abfangen könnte. Urteilen Sie selbst über den nicht nachvollziehbaren Beitrag der NZZ: „In Krisenzeiten gelte es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Und dann, wenn nötig, mit grosser Entschlossenheit zu handeln. Genau das tat und tut der Bundesrat. Die Landesregierung beweise, dass sie im Notfall das Land führen könne – und dass sie bereit ist, mutig und zum richtigen Zeitpunkt auch schwere Entscheidungen zu treffen. Dafür ist ihr Lob zu zollen. Gleichzeitig sei festzuhalten, dass die am Freitag beschlossenen Massnahmen keine Sekunde zu früh kommen. Es war an der Zeit, durchzugreifen.“

Es wird spannend:

Der Bundesrat hat viel zu spät und nicht konsequent gehandelt. Der Eindruck entsteht, dass es kaum Vorbereitungen gab, obwohl das Problem in China längst Chefsache war und eine Ausbreitung zu erwarten war. Nachfolgendes, nicht abschliessendes Brainstorming gibt dem Bundesrat ein schlechtes Zeugnis (sorry NZZ, Ihre Meinung ist da komplett daneben):

  • in etlichen Bereichen gab und gibt es zuwendig Pflichtlager, es wurde fahrlässig gehandelt:
    – kaum Schutzmasken
    – kaum Desinfektionsmittel etc. etc.
    die erwähnten Güter fehlen der Bevölkerung und reduzieren deren Schutz massiv. BR und Chefbeamte inkl. Ärzte reden dieses Versagen nun schön und behaupten, diese Schutzmittel nützen nichts oder nur wenig. In China und anderen Ländern sah man die ganze Bevölkerung mit Schutzmasken rumlaufen. In einigen dieser asiatischen Ländern sind nun Neuinfektionen massiv zurückgegangen. Ob aufgrund der flächendeckenden Schutzmasken, sei dahingestellt. Jedoch ist klar, dass jeder Maskenträger beim sprechen, husten und niessen keine Tröpfchen verspritzt und somit seine Umgebung, seien dies Menschen, Tarms, Busse, Züge oder Flugzeuge etc. nicht kontaminiert. Dies hätte zudem den Vorteil, dass auch die normale saisonale Grippe eingedämmt würde.
    Unser „befreundetes :-(“ Ausland lässt bestellte und bezahlte Ware nicht in die Schweiz. Unverständlich, dass viele, vorwiegend Linke-, Grüne- und manche Mitte-Politiker die Schweiz solchen Ländern unterwerfen wollen. Ein Vorgeschmack, wie unser Land von denen behandelt wird, wenn es aufgrund eines Unterwerfungsvertrages nichts mehr zu sagen hat (InstA) und nicht mal ungestraft reklamieren darf.
  • die Grenzen zu Italien und Frankreich wurde nicht geschlossen und sind bis heute nicht geschlossen. Österreich gibt eine Reisewarnung für die Schweiz heraus und stellt Zug und Flugverkehr ein. Worauf wartet der Bundesrat?
  • Trams, Züge, Busse etc. werden in diversen Ländern Asiens und Europas desinfisziert. In der Schweiz ist dies kein Thema. Hier können die Fahrgäste ohne Masken alles zulabbern. Es darf vermutet werden, dass eben auch hier das entsprechende Material schlichtweg nicht vorhanden ist. Unsere Regierung sagt, man solle halt zu Stosszeiten diese Transportmittel vermeiden. Das ist schlichtweg sarkastisch.
  • es bereitet Schwierigkeiten gewünschte Produkte in die Schweiz zu importieren, jedenfalls gibt es immer noch nirgends Masken oder Desinfektionsmittel zu kaufen. Frage an den Bundesrat: Was tun Sie in diesem Bereich. Beobachtet man die Bevölkerung (Beispiel Stadt Zürich), dann werden die Hände oft gewaschen und die von einigen Geschäften bereitgestellten Desinfektionsmittel rege benutzt. Aber man kann halt nicht nach dem Aussteigen des Trams die Hände waschen, weil kein Lavabo mit Wasser zur Verfügung steht und keine Desinfektionesmittel erhältlich sind, die man handlich überall hin mitnehmen könnte.
  • In den Lebensmittelläden sieht man teilweise leergeräumte Gestelle wie man das nur vom TV aus Entwicklungsländern kennt. Auch hier wird schöngeredet. Es hätte genügend Lebensmittel. Aber die sind teilweise eben nicht in den Läden!
  • Es hat auch deutlich weniger Leute in der Stadt und im ÖV. Wer ein Auto hat, nutzt dies, um mobil zu sein.
  • die Spitäler waren ebenfalls nicht auf die aktuelle Situation verbereitet
  • auch hat man noch nicht konkret gehört, wie der Gesundheitszustand der vielen Flüchtlinge ist, zumindest jener, die man kennt. Bei den Untergetauchten wird es schwierig.

Nein, lieber Bundesrat, man kann den Eindruck bekommen, Sie haben weder vorausschauend, rasch, konsequent noch ausreichend gehandelt. Zumindest in den letzten Tagen haben Sie schwierige Massnahmen eingeführt und setzen diese durch. Zeigen Sie weiter Führungskompetenz. Handeln Sie. Informieren Sie offen über den Stand der Importe und Lager. Sie können auf ein gutes und vernünftiges Volk zählen!

Unser Nachbarland Österreich, welches früher von vielen Schweizern belächelt wurde, hat in diesem Notfallszenario viel rascher und konsequenter gehandelt. Mit Bundeskanzler Sebastian Kurz hat dieses Land eben wieder eine Leitfigur welche fähig ist, sich für sein Land einzusetzen und Führungsqualitäten besitzt. In der Schweiz hat ein Teil der Bevölkerung längst nicht mehr diese Meinung von ihrer Führung.

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